Trend Native Advertising oder: Wie werbe ich effektiv?

03. Juli 2013 von

In der Welt des Marketings zeichnet sich ein neues Hype-Thema ab und dieses trägt den Namen „Native Advertising“. Sucht man bei Google nach diesem Stichwort, so zeigt ein kurzer Blick in die Suchergebnisliste, dass es sich bei „Native Advertising“ um ein Phänomen handelt, das sich bisher vor allem im englischsprachigen Raum ausbreitet. Bei näherer Auseinandersetzung mit dem Thema wird zudem deutlich, dass kaum Einigkeit darüber besteht, worum es sich bei „Native Advertising“ genau handelt. Unterschiedliche Definitionsansätze führen daher auch zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen: Es werden, je nach Definition, sowohl Musik, Filme und Fotos als auch promotete Tweets oder Google Adwords-Anzeigen als Native Advertising bezeichnet, um nur einige Beispiele zu nennen. (vgl. z.B. die beiden Infografiken auf http://bit.ly/18T3tlB sowie auf http://bit.ly/UBKZjB ) Diese Beobachtung fasst der Titel eines Artikels von Jack Marshall auf digiday.com treffend zusammen. Der Titel lautet „Native Ad Terminology is a Mess“ und der Aufhänger des selbigen Artikels postuliert, dass der Bereich des Native Advertising noch so neu ist, dass keine Einigkeit darüber besteht, was mit dem Begriff eigentlich gemeint ist.

Was genau Native Advertising alles umfasst, ist momentan also noch nicht definiert, jedoch beobachten wir die generelle Verschiebung von Display in Richtung mehrwertorientierten Einbindungen schon seit längerer Zeit. Wir setzen das Trendthema Native Advertising seit vielen Jahren erfolgreich für unsere Kunden um und wenden einen Großteil des Budgets für kreative Einbindungen auf den für das Produktportfolio eines Kunden relevanten Webseiten auf. Native Advertising bietet das Potenzial, sowohl für den User als auch für den Werbetreibenden und den Vermarkter eine Win-Win-Win Situation zu schaffen. So erleichtern bspw. produktspezifische Anbindungen an Charts den Suchprozess nach einem bestimmten Produkt für den User, sie schaffen neue Werbeplätze auf Seiten des Vermarkters und bieten dem Werbetreibenden die Möglichkeit, seine Produkte exklusiv zu platzieren.

Um diese Ausführungen zu verdeutlichen, folgen nun zwei Beispiele aus der Praxis. Sie stammen aus dem Bereich des Finanz-Marketings.

Der erste Screenshot zeigt eine Aktien Top / Flop-Liste, die auf finanzen.net zu finden ist und die die aktuellen Kursentwicklungen der Börse bereitstellt. Gleichzeitig werden in der rechten Spalte für interessierte User passende Produkte der ING angezeigt.

Aktien Top / Flop-Liste
Integration der ING auf finanzen.net

Ähnlich verhält es sich mit dem zweiten ausgewählten Beispiel, das der Seite onvista.de entstammt. Hier sieht man eigens eingerichtete Suchmasken, mit denen gezielt nach einer spezifischen Produktgattung gesucht werden kann oder die Usability der Suche bewusst an die Bedürfnisse der User angepasst wurde.

HSBC

Native Advertising lässt viel Spielraum für individuelle und vor allem kreative Werbeformen. Es wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen und das Display Advertising als wichtigste Werbeform ablösen. Wir sind von Native Advertising überzeugt und empfehlen daher, sich einmal intensiv mit diesem neuen Trendthema auseinanderzusetzen und zu überlegen, welche Funktionen dem Kunden das Leben leichter machen, indem sie ihm einen Mehrwert liefern, und ihn informieren.

Weiterlesen

Customer Relationship Management (CRM) – erst die Strategie, dann das System

02. September 2019

CRM-Systeme dienen der effizienten Steuerung und stetigen Optimierung der Kundenbeziehung. Echte Kundenzentrierung braucht aber mehr als ein Werkzeug.

Weiterlesen
Weiterlesen

Customer Centricity – Teil III: Ihr Weg in ein neues Kundenmanagement

05. Februar 2019

In Teil 1 und Teil 2 dieser Blogreihe haben wir festgestellt, dass Customer Centricity nichts anderes als eine Unternehmensphilosophie ist und nur Schritt für Schritt in reale Strukturen übersetzt werden…

Weiterlesen
Weiterlesen

Customer Centricity – Teil II: Mit Realismus zum Ziel

29. Januar 2019

Bereits im ersten Teil dieser Blogserie zum Thema Customer Centricity haben wir festgestellt, dass sich entsprechende Lösungen weder herbeizaubern noch einkaufen lassen. Denn Customer Centricity ist kein „Ding“, sondern in…

Weiterlesen
Weiterlesen

Customer Centricity – Teil I: Raus aus dem Buzzword-Labyrinth!

21. Januar 2019

„Customer Centricity“ ist in Gesprächen zwischen Unternehmern, Marketern und Beratern mittlerweile ebenso geläufig wie betriebswirtschaftliche Klassiker wie „Umsatz“ und „Einkauf“. Für diese Feststellung muss man einfach nur die Augen öffnen.…

Weiterlesen

Folgen Sie uns

Newsletter Anmeldung hier

Kontaktformular öffnen


adisfaction GmbH verpflichtet sich, Ihre Privatsphäre zu schützen und zu respektieren. Wir verwenden Ihre persönlichen Daten nur dazu Ihnen die von Ihnen explizit gewünschten Informationen zur Verfügung zu stellen. Mit dem Absenden Ihrer Anfrage erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer angegebenen Daten zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage gem. §13f DSGVO im Rahmen unserer Datenschutzerklärung einverstanden.