Banken und Finanzprodukte: Mehr Vertrieb als Marketing

12. Juni 2012 von

Werden Finanzprodukte eigentlich ge- oder verkauft?

Und wie hilft Online-Marketing dabei?

Im Artikel „Banken und Finanzprodukte: Mehr Vertrieb als Marketing“ von Christina Rose im ADZINE vom 31.05.2012 haben wir uns ein paar Gedanken dazu gemacht – hier einige Ausschnitte:

Allgemein bekannte Produkte ließen sich „sehr gut über Affiliate-Marketing verkaufen“, ergänzt Stefan Swertz, Vorstandvorsitzender der Online-Marketingagentur adisfaction: „Ein gutes Beispiel sind Tagesgeldkonten: Die Affiliates kennen das Produkt, die Nachfrage ist hoch und ein hoher Zins stellt ein wirksames Incentive dar. Auf dieser Basis lässt sich ein Affiliate-Programm wirtschaftlich aufsetzen. Gute und engagierte Affiliates entscheiden dann selbst über Werbemaßnahmen, etwa E-Mails, SEA (Searchengine Advertising) oder sogar aufwendige Inhalte wie Produktvergleiche.“

Auch bei Produkten, die nicht online, sondern nur in Filialen oder anderen Vertriebsstellen verkauft werden, nutze man besser die Branding-Effekte „großer, optische attraktiver Display-Ads“, rät Stefan Swertz. Generell sei empfehlenswert, stets mehrere Touchpoints zu bedienen. Denn vor Kaufentscheidungen gehen Kunden häufig verschlungene Wege und lassen sich dabei Zeit, weiß Swertz: „Sie googeln, besuchen Finanzwebsites und informieren sich auf Vergleichs- und Verbraucherportalen.“

„Eine kluge Strategie integriert Suchmaschinenmarketing, Displays und hochwertigen Content gleichermaßen und sorgt für ständige Präsenz“, resümiert Stefan Swertz.

TV mit SEM verknüpfen

Fernsehen sorgt schnell für große Awareness in der Zielgruppe. Aber unabhängig von Produkt, Zielgruppe und Budget sollte man TV-Werbung stets durch Suchmaschinenoptimierung begleiten, empfiehlt Swertz: „Unsere Erfahrung zeigt, dass Spots häufig zu einer anschließenden Recherche nach näheren Informationen im Web führen kann.“ Zum gleichen Ergebnis kam bereits eine Studie des BVDW aus dem Jahr 2010, der zufolge SEM (Searchengine Marketing) parallel zum Fernsehspot die ungestützte Markenbekanntheit um 42 Prozentpunkte erhöht.

Seit Beginn der Finanzkrise fahren die Kunden Branding-Elemente allerdings zurück und die Nachfrage nach Performance-Modellen nimmt zu, hat Stefan Swertz beobachtet.

Das Fazit des Artikels lautet: Je mehr man Online als Vertriebskanal nutzt, desto weniger kommt man um Performance-Maßnahmen herum. … Voraussetzung: Man muss die Effektivität des Mediums sauber nachweisen. Und da man das kann, stellen auch immer mehr lokale Institute fest, dass man gut beziffern kann, wie viel meine Investition in eine Maßnahme in Abschlüssen auszahlt. Entsprechend wird künftig stärker über Vertriebs- als über Marketingbudgets zu reden sein, sagt Alexander Hauser, Geschäftsbereichsleiter Online-Marketing bei der Sparkassen-Finanzportal GmbH: „Das ist eine spannende Entwicklung, die sich in Zukunft noch verstärken wird.“

Den ganzen Artikel gibt es hier: „Banken und Finanzprodukte: Mehr Vertrieb als Marketing“ von Rose, Christina

KATEGORIEN

Blog

SCHLAGWÖRTER

Weiterlesen

Customer Relationship Management (CRM) – erst die Strategie, dann das System

02. September 2019

CRM-Systeme dienen der effizienten Steuerung und stetigen Optimierung der Kundenbeziehung. Echte Kundenzentrierung braucht aber mehr als ein Werkzeug.

Weiterlesen
Weiterlesen

Customer Centricity – Teil III: Ihr Weg in ein neues Kundenmanagement

05. Februar 2019

In Teil 1 und Teil 2 dieser Blogreihe haben wir festgestellt, dass Customer Centricity nichts anderes als eine Unternehmensphilosophie ist und nur Schritt für Schritt in reale Strukturen übersetzt werden…

Weiterlesen
Weiterlesen

Customer Centricity – Teil II: Mit Realismus zum Ziel

29. Januar 2019

Bereits im ersten Teil dieser Blogserie zum Thema Customer Centricity haben wir festgestellt, dass sich entsprechende Lösungen weder herbeizaubern noch einkaufen lassen. Denn Customer Centricity ist kein „Ding“, sondern in…

Weiterlesen
Weiterlesen

Customer Centricity – Teil I: Raus aus dem Buzzword-Labyrinth!

21. Januar 2019

„Customer Centricity“ ist in Gesprächen zwischen Unternehmern, Marketern und Beratern mittlerweile ebenso geläufig wie betriebswirtschaftliche Klassiker wie „Umsatz“ und „Einkauf“. Für diese Feststellung muss man einfach nur die Augen öffnen.…

Weiterlesen

Folgen Sie uns

Newsletter Anmeldung hier

Kontaktformular öffnen


adisfaction GmbH verpflichtet sich, Ihre Privatsphäre zu schützen und zu respektieren. Wir verwenden Ihre persönlichen Daten nur dazu Ihnen die von Ihnen explizit gewünschten Informationen zur Verfügung zu stellen. Mit dem Absenden Ihrer Anfrage erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer angegebenen Daten zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage gem. §13f DSGVO im Rahmen unserer Datenschutzerklärung einverstanden.